SKI

Freeride und Big Mountain Touring

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(c) Johannes Ingrisch

 

Mein Antrieb

In einer Region – den Baumbergen – aufzuwachsen, in der eine Hügellandschaft von 100 Höhenmetern schon die Bezeichnung „Berge“ verliehen bekommt, spricht Bände. Nicht gerade der Paradeort, in dem alpine Leidenschaften geboren werden. Doch die österreichischen Wurzeln meiner Familie schienen durch das flache Land nicht zu bändigen gewesen zu sein.

Mit sechs Jahren verschlug es mich zum ersten Mal ins Zillertal. An den Ort, den ich nun als meinen Homespot bezeichne. Denn in der Folge sollte kein Jahr ausbleiben, in dem ich nicht in dieses Tiroler Tal reiste. Zunächst gebunden an die Schulferien, bis die Fesseln des Alters mit Führerschein und Studium gesprengt wurden. Von Jahr zu Jahr wurden aber nicht nur die Tage in den Alpen und die Reisen in den Süden immer häufiger, sondern auch die Sehnsucht immer intensiver, über kurz oder lang meinen Lebensmittelpunkt in diese europäische Gebirgslandschaft verlegen zu wollen. Im Jahr 2008 folgte ich dem Ruf.

Aus Pistenski wurden schnell Twintips, aus Twintips breite Powder-Latten. Eines blieb jedoch stets gleich. Das Leben und das Leiden für den Schnee. Dieser Passion Ausdruck zu verleihen, prägte fortan meine Tage im weißen Gold. Die eigene interpretation des Freeridens, die Emotionen, die der Sport am Berg mit sich bringt und die daraus gewachsenen Freunschaften, sind die Grundlage auf die jedes meiner Projekte aufbaut.

 

Meine Sparten

Freeriden
Alles was abseits der Pisten liegt. Egal ob direkt vom Lift zu erreichen oder mit Hikes verbunden. Ein Sport der boomt und auf den sich immer mehr Skigebiete konzentrieren. Ein zentraler Punkt beim Freeriden ist neben dem Spaß am und im Schnee aber auch immer die Sensibilisierung für die Gefahren, die abseits der Pisten allgegenwärtig sind.

Big Mountain Touring
Die Möglicheiten sind schier endlos mit breiten Ski und der passenden Bindung mit Aufstiegsfunktion. Unabhängig von jeglichen Liften oder sonstigen Aufstiegshilfen werden die Hänge nur aus eigener Muskelkraft erreicht. Nicht der Gipfel ist das ultimative Ziel sonder die Abfahrt. Verspielte Hänge – steil, felsdurchsetzt oder einfach nur endlos weit – stehen im Fokus bei der Tourenplanung.